Warum dir dein Arbeitgeber dein Coaching bezahlt

Morpho-Coaching Arbeitgeber zahlt Coaching - Briefumschlag

Schon bewusst (?) …

…, dass es die Möglichkeit gibt ein von dir gewünschtes Coaching vom Arbeitgeber bezahlen zu lassen?

Viele moderne Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass sich Coaching, als Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung, im Unternehmen bezahlt macht. Es gibt sogar Unternehmen, die eigene Coaching Töchter für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Mitarbeiter:innen gegründet haben. So scheint also für Arbeitgeber etwas dran zu sein, Mitarbeiter:innen diese Möglichkeiten zu geben.

Möchtest du ein professionelles Coaching in Anspruch nehmen und deinen Arbeitgeber die Rechnung dafür zahlen lassen? Aus meiner langjährigen Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmen kenne ich die Argumentationen, aus der Perspektive als Mitarbeiterin und auch als Chefin. Ich unterstütze dich gerne bei der zielgerichteten Argumentation gegenüber deiner Führungskraft. Damit hast du eine gute Chance, die Kosten von deinem Arbeitgeber übernehmen zu lassen. Nutze auch dafür das kostenlose Kennenlern-Telefonat für dich und deine Fragen.

Morpho Coaching und wingwave Coaching

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Argumente für ein vom Arbeitgeber bezahltes Coaching

Wenn du ein Coaching machen möchtest, welches dein Arbeitgeber bezahlen soll, dann ist es gut, dich ein wenig darauf vorzubereiten, um deine Führungskraft davon zu überzeugen. Chefs und Chefinnen sind meist offen für gute Argumente. Ein paar Anregungen hierfür möchte ich dir an dieser Stelle geben.

Karriere und Veränderungen im Unternehmen

Gute Argumente für dich, gegenüber deiner Chefin oder deinem Chef, damit dein Coaching bezahlt wird, liegen sehr häufig in leistungsfördernden Aspekten. Arbeitgeber wissen, dass Coaching die Leistung von Mitarbeiter:innen bei neuen Herausforderungen steigert. Typische Anlässe hierfür sind z.B. die Übernahme von Leitungsfunktionen von Mitarbeiter:innen, neu zu etablierende Projekte und Projektleiter:innen, strukturelle Veränderungen im Unternehmen oder auch ganz allgemein Veränderungen von Aufgabenbereichen.

Ein weiterer exemplarischer Fall für eine Argumentation liegt darin, wenn Frauen in männlich dominierter Arbeitswelt karrierefördernde Schritte unternehmen wollen oder sollen. Dieser Aspekt ist gerade auch durch die neuerlich veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Frauenförderung sehr aktuell. Das Argument gilt natürlich ebenfalls für die geschlechtlich entgegen gesetzte Variante, die allerdings seltener vorkommt.

Überwindung von Leistungshemmnissen

Die Bereitschaft von Arbeitgebern, die Kosten für ein Coaching zu übernehmen, liegt auch in der Überwindung von hinderlichen und blockierenden Aspekten. Solche Anlässe sind entsprechend von Bedeutung, da auch diese wieder auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter:innen einzahlen, wenn sie überwunden werden.

Bei diesen Gründen, für die Großzügigkeit von Unternehmen, spielen häufig auch ganz persönliche Faktoren eine Rolle. Beispielsweise kann es sein, dass eine Mitarbeiterin, die beruflich viel fliegen muss, ihre Flugangst durch ein Coaching überwinden kann. Weiterhin gibt es viele gesundheitliche oder familiäre Herausforderungen, die Coaching Gründe zur Vermeidung von Leistungshemmnissen sein können.

Modere Unternehmen haben längst erkannt, dass sie von zufriedenen und gesunden Mitarbeiter:innen mehr erwarten können. Das sogenannte Work-Life-Balance ist in fast jedem Unternehmen ein Thema. Auch die Loyalität von Mitarbeiter:innen steigt, wenn diese das Gefühl haben, dass sich der Arbeitgeber, auch in persönlichen Krisensituationen, als fairer Partner zeigt.

Beilegung von Konflikten zwischen Kolleg:innen

Betriebliche Konfliktsituationen zwischen Mitarbeiter:innen zählen zu den häufig durch Unternehmen finanzierten Coaching Anlässen. Gute Zusammenarbeit steigert die Leistung in Teams, Abteilungen und Arbeitsbereichen – das wissen Unternehmen.

Finanzielle Argumente für Unternehmen

Eine ganz andere Argumentation, für das vom Unternehmen finanzierte Coaching, liegt in der finanziellen Ebene. Häufig fällt es Arbeitgebern leichter ein Coaching zu finanzieren, anstatt einer Gehaltserhöhung zuzustimmen. Schließlich hat der Arbeitgeber auch etwas von der Persönlichkeitsentwicklung seiner Mitarbeiter:innen.

Ein sehr guter Moment, um dies als Mitarbeiter:in anzusprechen ist das, in vielen Unternehmen gepflegte, Feedbackgespräch. Hier geht es oft um Ziele und Zielerreichung von Mitarbeiter:innen. Um beispielsweise Ziele zu erreichen, ist Coaching ein gutes und sehr hilfreiches Mittel. Auf diese Weise lässt sich in der Argumentation die finanzielle Ebene sehr gut mit dem leistungsfördernden Aspekt verbinden. Natürlich finden sich im Rahmen solcher Gespräche auch weitere Anlässe für ein Coaching und sind damit argumentativ mit der finanziellen Ebene gut zu verknüpfen.

Finanzielle Aspekte für dich

Eine Gehaltserhöhung oder auch Prämie ist erfreulich. Es ist, neben dem mehr an Geld, auch immer eine Wertschätzung der geleisteten Arbeit und das tut gut. Ist dein Arbeitgeber auch in diesem Punkt in Geberlaune bleibt bei dir auf dem Konto von dem zusätzlich gezahlten Geld meist nur ein Bruchteil übrig. Beispielsweise bleiben dir bei dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent (ab einem jährlichen Einkommen von 57.919 Euro) nur 58 Cent von jedem zusätzlich gezahlten Euro.

Nutzt du anstelle von zusätzlichem Geld durch eine Prämie ein vom Arbeitgeber bezahltes Coaching für dich und deine persönliche Weiterentwicklung, dann bekommst du einen finanziellen Gegenwert von 100 Prozent.

Tipps zum vom Arbeitgeber finanzierten Coaching

Wenn du deine Führungskraft überzeugt hast, gratuliere ich dir an dieser Stelle. Bevor es los geht, möchte ich dich mit einigen Tipps noch auf ein paar Dinge aufmerksam machen, damit das Coaching auch genau das bewirken kann, was du dir davon versprichst.

Auswahl der Coach

Manche Unternehmen möchten, wenn sie das Coaching bezahlen, vorgeben an wen der Coaching Vertrag vergeben wird. Das ist manchmal aus formalen Gründen, vor allem in größeren Unternehmen, üblich. Entscheidend dabei ist, dass die Wahl auch für dich mit der notwendigen Vertrauensbasis zur Coach verbunden ist. Ohne Vertrauen hast du nichts von einem Coaching.

Am besten ist es für dich, wenn dein Arbeitgeber dir bei der Auswahl deiner Coach freie Hand lässt. Dann hast du Gelegenheit aus den Angeboten (z.B. über Websites) das zu wählen, was dich anspricht und zu dir passt. Bei vielen Coachs kannst du kostenlos auch ein Vorabgespräch zum Kennenlernen führen, um zu sehen ob es auch menschlich funktionieren kann. Sicher ist dieses Vorgehen in vielen Fällen eine Verhandlungssache mit deiner Führungskraft.

Vertraulichkeit

Coaching ist eine sehr persönliche Sache. Für mich als Coach gilt, was im Coaching passiert erfährt keine weitere Person. Das gilt für mich auch, wenn ein Unternehmen das Coaching bezahlt. Coachees gegenüber garantiere ich dies grundsätzlich, egal wer die Rechnung zahlt. Wenn du möchtest, dass deine Themen auch gegenüber deinem Chef vertraulich behandelt werden, dann lasse dir das vor dem gemeinsamen Coaching versichern.

Vorgabe von Themen für das Coaching

Die Haltung einiger Coachs, dass Unternehmen vertraglich darauf achten sollten, dass nur ganz spezifische und vorher definierte berufliche Themen im Coaching stattfinden sollen, teile ich ganz ausdrücklich nicht. Dies ist ein Widerspruch zum eigentlichen Wesen von Coaching. Es geht im Coaching um Menschen mit all ihren privaten und beruflichen Facetten.

Coaching Anlässe, die sich im beruflichen zeigen, haben sehr häufig einen Hintergrund, der ganz woanders liegt. Ist dieser Weg zur Lösung des Themas über den Vertrag blockiert, wird das Coaching ohne Ergebnis bleiben. Einen solchen Vertrag würde ich als Coach ablehnen und dir empfehle ich dieses Prinzip ebenfalls abzulehnen.

Zeitliche Rahmenbedingungen für das Coaching

In den meisten mir bekannten Fällen findet für Mitarbeiter:innen das Coaching in der Freizeit statt. Natürlich ist auch dies eine Verhandlungssache mit deiner Führungskraft. Wichtig für dich ist darauf zu achten, dass du auch wirklich ungestört sein kannst und weder berufliche noch andere Themen in der Zeit des Coachings deine Aufmerksamkeit fordern.

Ebenfalls solltest du auch klären, wie viel Stunden das Coaching umfassen darf. Ein üblicher Rahmen sind zunächst zehn Stunden. Meist ist das ein komfortabler Rahmen für eine gute Weiterentwicklung bei spezifischen Themen aus dem beruflichen Kontext. Sollte wider erwartend zusätzliche Coaching Zeit nötig sein, so gibt es die Möglichkeit einer Sprechklausel. Diese besagt, dass sich die Coach dann mit der Führungskraft in Verbindung setzt und in Abstimmung mit dir mit guter Begründung zusätzliche Zeit für dich verhandelt.

Örtlicher Rahmen für das Coaching

Manchmal finden vom Arbeitgeber finanzierte Coachings in der Arbeitsumgebung statt. Dies kann von Vorteil sein, wenn das Thema das Arbeitsumfeld mit einschließen sollte. In allen anderen Fällen empfehle ich dir, das Coaching räumlich vom Berufsalltag zu trennen. Dafür gibt es viele gute Gründe. Beispielsweise, wenn du nicht möchtest, dass das kollegiale Umfeld weiß, dass du dich coachen lässt. Darüber hinaus ist emotional die räumliche Trennung zur Arbeitsumgebung häufig sehr förderlich. Es ist auch ein Thema, was du mit deiner Führungskraft besprechen solltest, damit sie dir auch hier freie Hand lässt.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Online Coaching. Je nach Thema funktioniert dies auch sehr gut und hat, wie alles was Online stattfindet, seine Vor- und Nachteile.

Hast du noch Fragen, wie du deine Führungskraft davon überzeugst, dein Coaching zu bezahlen? Nutze hierfür gerne auch das bei Morpho-Coaching kostenlose ca. halbstündige Kennlerngespräch und vereinbare einen Termin mit mir.

Anke Bolter – Morpho-Coaching® Hamburg

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