Mit wingwave Coaching Angst überwinden und loswerden

Angst überwinden, verarbeiten und loswerden mit Wingwave und NLP Coaching Hamburg

Schon bewusst (?) … …, dass die von uns spezifisch beschriebenen Ängste und Phobien, wie z.B. Flugangst, Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Fahrstühlen oder Angst vor Tieren, häufig einen völlig unerwarteten Hintergrund haben können? Immer wieder fasziniert mich, in meiner Coaching Praxis und Erfahrung, welche Wendungen eine Angststörung während des Coachings erfahren kann. Meine Klienten sind gleichermaßen überrascht und erfreut, dem Thema auf die Schliche gekommen, und nach Abschluss des wingwave Coachings die Angst überwinden und loswerden zu können.

Was Ängste für unser Leben bedeuten

Zunächst einmal ist Angst grundsätzlich eine sehr nützliche, ja sogar lebenserhaltende, Emotion. Sie versetzt uns, durch sehr komplexe Mechanismen in unserem Körper dazu, uns vor Bedrohungen zu schützen. Dies kann sich in einer besonderen körperlichen Kampf-, Flucht- oder Beharrungsbereitschaft ausdrücken. Sind wir also echten direkten Gefahren ausgesetzt, ist Angst für uns und unseren Körper überlebenswichtig.

Für einen Großteil, der uns plagenden Angststörungen, gilt dies allerdings häufig nicht. Viele der bekannten Ängste unserer Zivilisationsgesellschaft sind für uns und unser Leben hinderlich. Sie führen oft zur Vermeidung von Situationen, die für unsere Freude und unser persönliches Wachstum wünschenswert wären. Angst führt zu Vermeidungs- und Fluchtverhalten und steht damit konträr zu einer lebensbejahenden Neugierde.

Überwinden wir uns trotz unserer Angst und begeben uns in eine angsterfüllte Situation, dann sind die körperlichen Symptome für ein gutes Ergebnis oft wenig hilfreich. Kaum jemand würde behaupten, dass beispielsweise bei einer Prüfung Herzrasen, Übelkeit, erhöhte Darm- und Blasentätigkeit förderlich sind, um eine Prüfung gut zu überstehen. Oder man stelle sich vor, mit intensiv riechendem Angstschweiß vor einem Hund zu stehen. Dem Hund wird so unsere Angst sicherlich auch nicht entgehen und es bleibt dann zu hoffen, dass es sich bei ihm um einen gutmütigen Charakter handelt. Ganz davon abgesehen, kostet jede dieser Angstzustände überflüssige Energie und Kraft, die wir besser einsetzen können. Wer häufig unter Angst leidet, wird darüber hinaus, durch die Überproduktion von Stresshormonen, auch anfälliger für Krankheiten.

Flugangst, Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Tieren und Co

Das „Co“ steht hier für die weiteren Angststörungen, die allesamt zu den sogenannten unbegründeten Ängsten zählen. Unbegründet insofern, weil keine unmittelbare und direkte Bedrohung von der befürchteten Situation ausgeht. Da wir Menschen viel Phantasie besitzen, genügt oft schon der Gedanke an das, was uns Angst macht, um mit den entsprechenden Angstsymptomen konfrontiert zu werden. Auch meine Klienten benennen oft, im Zusammenhang mit der Beschreibung solcher Ängste, dass es gar keinen nüchternen Anlass für die eigene Angst gibt. So haben beispielsweise ca. 10 Prozent der Deutschen sogenannte Flugangst, auch wenn jeder weiß, dass das Flugzeug zu den sichersten Verkehrsmitteln zählt. Ebenso gibt es in unseren Breiten kaum einen Grund sich vor Spinnen zu fürchten und trotzdem leiden so viele Menschen unter dieser Angst. Unser Körper kann nicht unterscheiden, ob eine Angst „berechtigt“ ist oder nicht. Er reagiert mit unerwünschten Symptomen.

Viele dieser Ängste sind erlernt, auch wenn wir uns häufig nicht bewusst daran erinnern können, wie das stattgefunden hat. Das ursprüngliche Angst verursachende Erlebnis ist oft zunächst aus unserem bewussten Gedächtnis gelöscht.

Die überraschenden Ursachen von Ängsten

Was sich im Rahmen des Coachings oft heraus stellt ist, dass das was von den Coachees zunächst als spezifische Angst empfunden wird, gar nicht den Kern der Ursache trifft. So benennt z.B. ein Mensch für sich zunächst Flugangst. Im Rahmen des für dieses Thema strukturierten Coaching-Prozesses zeigt sich, dass die empfundene Angst nichts mit einem, sich in der Luft befindlichen, Flugzeuges zu tun hat. Dieser Mensch glaubte Flugangst zu haben, aber seine Angst stand im Zusammenhang mit den am Boden stattfindenden Vorbereitungen für den Flug. Die Angst rührte aus einem schamhaften Erlebnis in der Kindheit und wurde durch eine unbewusste Ähnlichkeit der Situation, immer wieder bei der Abgabe des Gepäcks, ausgelöst.

In einem anderen Fall stellte sich die empfundene Angst vor Hunden als Angst vor dem Hund als Symbol heraus. Der Hund repräsentierte, als Symbol, für den Coachee, das schlechte Gewissen etwas Bestimmtes nicht getan zu haben. Dieses Unwohlsein wurde dann mit jeder Begegnung mit einem Hund als Angst empfunden.

In einem weiteren exemplarischen Fall war es Angst davor, sich auf Wasser mit Wellen zu befinden. Diese Angst resultierte aus wiederholten, kindlichen Alpträumen. Die Angst in den wiederholten Träumen war, nicht alle Familienmitglieder aus einer gefährlichen Situation retten zu können und lag auch in dem Zwiespalt, sich mit der Rettung für ein Familienmitglied entscheiden zu müssen. Das Wasser stand nur im Zusammenhang mit der Traumsituation. Trotzdem wurde der kindliche Zwiespalt mit der Begegnung von Wasser immer wieder ausgelöst und als Angst vor dem Wasser empfunden.

Die Angst vor einem, vergleichsweise harmlosen, operativen Routineeingriff stellte sich als, vom Ehepartner übertragene Angst heraus. Der Coachee hatte diese Angst über Spiegelneuronen (mehr zum Thema Spiegelneuronen: www.planet-wissen.de) in sich selbst aufgenommen. Die so zu eigen gemachte, vermutete Sorge des Partners führte zu Angstgefühlen vor dem bevorstehenden Eingriff.

Die obigen Beispiele zeigen, dass Angstgefühle in den unterschiedlichsten Ursachen zu finden sind. Sie haben häufig etwas mit ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen zu tun und sind deshalb auch für Außenstehende nicht nachzuempfinden. Auch wenn zwei Menschen einen identischen Angstbegriff, wie beispielsweise Höhenangst, für sich verwenden, steckt vermutliche etwas komplett unterschiedliches hinter dieser Angst. Auch die körperlichen Gefühle, die diese Angst begleiten, werden nicht identisch sein.

In Hamburg: Angststörungen verarbeiten und damit überwinden

Die Ursachenklärung von Ängsten ist für die Betroffenen meist nicht so wesentlich, auch wenn die Verknüpfungen ihrer eigenen Emotionen für sie oft sehr faszinierend sind. Letztlich geht es darum sich von den Angstgefühlen zu befreien. Eine sehr zuverlässige und schnelle Methode, sich von dieser Form von Angstgefühlen zu entledigen, bietet das wingwave Coaching. Lies gerne für detaillierte Informationen zu dieser Methode auch meinen Beitrag zum Wingwave Coaching.

Über einen speziellen neurolinguistischen Aussagenbaum und dem speziellen Myostatik-Test kommen Coachee und Coach zu dem Angst auslösenden Ursprungsereignis. Dieses Ereignis wird dann mittels bilateraler Hemisphärenstimulation (wie z.B. EMDR) verarbeitet. Dieser Coaching-Prozess führt, in der Regel nach ca. zwei bis drei Coachingstunden, dazu, dass der Coachee von seinen Angstgefühlen befreit ist. Aus den Rückmeldungen meiner Klienten weiß ich, dass sie sich meist hiernach, frei von negativen Emotionen, in die bisher angstbesetzten Situationen begeben können. Manchmal kann die Situation sogar dann mit freudvollen Gefühlen verbunden sein.

Es gibt, aus meiner Perspektive, kaum einen guten Grund diese Formen von Ängsten aushalten zu müssen. Auch aus ganz eigener Erfahrung weiß ich, wie gut es tut überflüssige Angst zu überwinden. Möchtest du gerne ein, für dich belastendes, Angstgefühl loswerden und suchst hierfür professionelle Unterstützung, dann melde dich gerne bei mir: Kontakt.

Anke Bolter – Morpho-Coaching® Hamburg