NLP Coaching – eine Technik mit friedvoller, respektvoller und toleranter Weltsicht

NLP Coaching Hamburg mit Wingwave und Morpgo

Schon bewusst (?) … …, dass die NLP Grundannahmen (Neuro-Linguistisches Programmieren) auf einer von Toleranz geprägten Weltsicht basieren? Nicht nur die Vielfalt an hilfreichen Techniken, die das NLP Coaching liefert, wie die NLP Formate für die Gesundheit, das Berufs- und Privatleben, NLP Ziele erreichen (lies hierzu den Beitrag zum Ziele Coaching) , NLP Wertearbeit, NLP Hypnose, NLP Ankern u.v.m., bereichern und erleichtern das Leben. Schon die Verinnerlichung von NLP Grundannahmen führt zu einem friedvolleren Umgang mit dir selbst und anderen. Dies zeigt sich auch in einer verständnisvolleren Kommunikation, sowohl mit dir, als auch mit deinen Mitmenschen.

Unsere Wahrnehmung und die Wahrnehmung der anderen

Was wir tatsächlich bewusst von unserer Umwelt wahrnehmen können ist, im Vergleich dazu, was tatsächlich um uns herum existiert, sehr begrenzt. Jede Sekunde liefert uns unserer Umwelt rund 400.000.000 Informationseinheiten (Bits) pro Sekunde. Theoretisch können wir aufgrund unserer Wahrnehmungsorgane davon nur ca. ein Zehntel überhaupt aufnehmen. Dies liegt u.a. daran, dass wir weder den kompletten Frequenzbereich hören noch sehen können. Tatsächlich sind es aber nur etwa 40 Informationseinheiten pro Sekunde, die unser Bewusstsein erreichen. Dies ist sicherlich auch ein Schutzmechanismus für uns, der verhindert, von der Flut an Informationen überfordert zu werden.

Es wäre ein sehr großer Zufall, wenn zwei Menschen im gleichen Augenblick exakt die identischen Informationen aus der Vielzahl von Möglichkeiten wahrnehmen würden. Letztlich ist so etwas eher ausgeschlossen und deutlich unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn. Mach dir gerne einmal den Spaß und gehe mit jemandem ein paar hundert Meter durch einen Park oder die Innenstadt von Hamburg spazieren. Danach berichtet euch davon, was ihr auf diesen Metern bewusst wahrgenommen habt. Ich bin mir sicher, die Antworten würden darauf hindeuten, dass ihr jeweils in einer komplett unterschiedlichen Umgebung unterwegs gewesen seid. Wart ihr aber nicht. Es hat euch exakt die identische Umwelt umgeben und dennoch seid ihr ganz in eurer eigenen Welt gewesen. Das was jeder für sich wahrnimmt hat etwas mit ganz individuellen Filtern zu tun, mit denen wir uns unsere persönliche Welt erschaffen.

Dies führt zur NLP Grundannahme „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“. Wenn wir dies verinnerlichen, dann kann es in der Beurteilung von verschiedenen Weltsichten letztlich kein „richtig“ oder „falsch“ geben. Jeder hat sein ureigenes „Modell von Welt“ und agiert aus seinem persönlichen Ausschnitt der Realität. Diese NLP Grundlage ist eine Aufforderung die verschiedenen „Modelle von Welt“ unserer Mitmenschen zu respektieren. Natürlich müssen wir die Sicht eines anderen nicht immer teilen. Es geht um die Akzeptanz und Toleranz, die wir unseren Mitmenschen entgegen bringen sollten, auch wenn wir ihre Sicht und ihr Tun selbst nicht nachvollziehen können. Zugegeben, ist es nicht immer leicht, dies auch zu beherzigen. Vor allem dann, wenn Weltsichten sehr stark auseinander liegen, tun wir uns oft schwer damit. Wenn wir es aber schaffen, diese Form von Toleranz zu leben, dann führt das zwangsläufig zu einem friedlichen Miteinander. Gehe gedanklich noch einmal zu dem empfohlenen Spaziergang. Sicher würdest du dich nicht mit deinem Gegenüber streiten, wenn er dir berichtet, dass er einen Baukran gesehen hat, nur, weil du anstatt des Baukrans einen Schmetterling wahrgenommen hast. Beides wird auf eurem gemeinsamen Gang zu sehen gewesen sein.

Die NLP Grundannahme: es gibt nur positive Absichten

Egal, was jemand tut, er tut es für sich aus einer positiven Motivation heraus. Jeder handelt nach seiner persönlich besten Option in dem entsprechenden Kontext. Dies ist unabhängig davon, ob das Verhalten von der Umwelt verstanden oder für gut befunden wird. Auch mildtätiges oder altruistisches Verhalten folgt letztlich diesem Grundsatz.

Solange niemand durch ein Verhalten tatsächlich ernsthaft körperlich oder seelisch bedroht ist, gilt es dies zunächst auch zu respektieren. Immer wieder ist es so, dass wir uns durch das Verhalten eines anderen geärgert fühlen. Dabei ist oft auch der Gedanke mit verbunden, dass dieser Mensch uns ärgern möchte. Davon dürfen wir uns frei machen, denn das was uns daran ärgert, ist kein persönlicher Angriff auf uns. Vielmehr folgt die Person ihrer eigenen besten Option für die entsprechende Situation. Für mich macht der Gedanke einen großen Unterschied, denn es liegt in dieser Erkenntnis weit weniger Aggression. Ein weiterführender Gedanke, der in der Fragestellung mündet, welche positive Absicht dieser Mensch mit seinem Handeln verfolgt, führt sehr häufig schon zu einer Entschärfung einer Situation. So ist z.B. der Chef, der dich in deiner Wahrnehmung gerade antreibt, wie ein Sklaventreiber, vielleicht selbst unter hohem Druck. Sein Verhalten resultiert dann gegebenenfalls aus der positiven Absicht, selbst Termine einhalten zu wollen und ist nicht gegen dich gerichtet. Auch in privaten Beziehungen sind die Interessen nicht immer im Gleichklang. Wenn du dich z.B. darüber ärgerst, dass dein Partner oder deine Partnerin ungehalten darüber ist, weil du zu lange im Büro gewesen bist, dann liegt vielleicht hier die positive Absicht darin, mit dir einen schönen Abend verbringen zu wollen. Das Ziel des Verhaltens ist nicht, dich drängeln und von deiner Karriere abhalten zu wollen, auch wenn sich das zunächst so anfühlen mag.

Selbstverständlich soll die Frage nach der positiven Absicht nicht zwangsläufig dazu führen, jedes Verhalten kommentarlos zu erdulden. Ganz im Gegenteil, ist dieser Gedanke eine gute Vorbereitung zu einem Gespräch über das, dir missfallende, Verhalten. Wirkliche Kommunikation, die auch etwas in deinem Sinne bewirken kann, setzt eine positive Offenheit für dein Gegenüber voraus. Die Empfehlung eine Nacht über das zu schlafen, was einen negativ bewegt, verschafft auch den Raum für diese Art von Gedanken. Darüber hinaus gibst du dir damit die Gelegenheit, klar für das Gespräch zu werden, was dich bewegt und was du dir wünschst. Ein auf diese Weise innerlich vorbereitetes Gespräch wird weit weniger auf negativen Emotionen basieren und dir helfen, offen und ehrlich mit deinem Gegenüber zu kommunizieren. Das Gespräch wird erfolgreicher und zielgerichteter verlaufen können, als wenn du vorwurfsvoll und voller Emotionen dort hinein stolpern würdest. Kennen wir nicht alle die Gespräche, die mit Vorwürfen beginnen, mit Frust und Streit enden und nichts Positives bewirken?

Die Frage nach dem „Wie?“ und nicht nach dem „Warum?“ im NLP Coaching

In dem NLP Coaching konzentriert man sich ganz bewusst auf die Frage nach dem, wie etwas erreicht werden kann. Wenn es etwas zu verändern oder zu korrigieren gibt, führt die Frage, wie dies geschehen kann, weg von dem Problem und hin zu einer Lösung.

Sehr oft sind wir mit der Frage konfrontiert, warum etwas so ist, wie es ist. Dies gilt nicht nur in der Kommunikation mit andern, sondern auch im gedanklichen Selbstgespräch. Wer kennt ihn nicht, diesen Gedanken „Warum musste mir das passieren?“. Erkennen lässt sich sehr schnell, dass es auf diese Frage wohl keine einzige vernünftige oder hilfreiche Antwort gibt. Das was geschehen ist, ist geschehen und darf als solches erst einmal akzeptiert sein.

Auch im beruflichen Kontext wird gerne, z.B. in Besprechungen, die Frage nach dem „Warum?“ gestellt, wenn etwas schief gelaufen ist. Dahinter steckt oft auch die Suche nach dem vermeintlich Schuldigen. Ist dieser vielleicht gefunden, dann kann sich jeder vorstellen, dass für alle Beteiligten Stunden mit frustrierenden und streitvollen Gesprächen zurück liegen. Bedauerlich ist daran auch, dass so keinerlei Schritt in Richtung einer Lösung gefunden werden konnte.

Damit ist die Frage nach dem „Wie?“ weitaus konstruktiver, weniger Streit anfällig und hilfreicher. Dies gilt für alle Lebensbereiche. Auch für die eigene Veränderungsarbeit verlagert sich die Zeit vergeudende Betrachtung des Problems, hin zur Lösung und dem Ziel. Die Frage nach dem „Wie?“ ermöglicht es uns friedvoller mit uns und unseren Mitmenschen umzugehen.

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Anke Bolter – Morpho-Coaching® Hamburg